Pressemitteilung: CSU steht für Stärkung der Bereiche Schule, Bildung und Sport

Pressemitteilung

Die CSU hat nach mehreren Wochen ihre Gespräche zur grundsätzlichen Gestaltung der nächsten Legislaturperiode abgeschlossen. Gespräche wurden mit Fraktionen und Gruppierungen – außer der AFD – geführt. Die CSU Stadtratsfraktion hat allen signalisiert, dass sie aufgrund des Wahlergebnisses die engere Zusammenarbeit mit allen demokratischen Kräften sucht. Über alle Fraktionen waren die Gespräche positiv und von Offenheit, Transparenz und vom gegenseitigen Respekt geprägt. Inhaltlich ergab sich große Übereinstimmung bei vielen Sachthemen, welche auch bei allen Gesprächen im Vordergrund standen. Dabei ist v.a. klar geworden, dass die Ratsarbeit in den nächsten sechs Jahren von wechselnden Mehrheiten geprägt wird.

Deutlich geworden ist auch der Wunsch einer Mehrheit des Stadtrats, dass die Verbindung zwischen Stadtrat und Verwaltung noch enger werden sollte. Die Fraktion der Grünen hat hierzu einen ersten Vorschlag entworfen, welcher zu einem tragfähigen Konzept gemeinsam weiterentwickelt wurde und letztlich auch die Zustimmung der gesamten CSU Stadtratsfraktion fand.

Dieses Konzept ist geprägt von zwei inhaltlichen Punkten: Stärkung von Schule und Sport und Klima- und Umweltschutz. Um dies zu erreichen und diesen Themen eine entsprechende hohe Priorität einzuräumen, sollen beide Bürgermeisterämter mit diesen Aufgaben betraut und deshalb hauptamtlich werden. Dies ist ein in bayerischen Großstädten durchaus übliches Verfahren.

Der Klima- und Umweltschutz hat bereits in den vergangenen sechs Jahren einen großen Stellenwert in der Arbeit der CSU Stadtratsfraktion genossen und mit der einstimmigen Unterstützung sind wichtige Punkte, wie z.B. das Programm „sauber mobil“ auf den Weg gebracht worden. „Es ist wichtig, dass diese Themen nun auch noch weiter in den Mittelpunkt gesetzt werden, um sie konsequent umsetzen zu können“, meint CSU Fraktionsvorsitzender Wolfgang Roth.

Beim Schul- und Sportreferat hat sich gezeigt, dass die großen Aufgaben der Schule mit Schulentwicklung, Sanierungen- und Ausbau der Digitalisierung ebenso wie der Sport mit seiner Spannbreite vom Breitensport in ehrenamtlicher Struktur bis hin zum Hochleistungssport großer Aufmerksamkeit bedürfen. Dies ist in dem mit Kultur- und Theater kombinierten Referat schon von der Aufgabenfülle kaum möglich, ebenso wie bei dem kombinierten Umwelt- und Kommunalreferat, so die Überzeugung der CSU Stadtratsfraktion.

Für das Amt der dritten Bürgermeisterin wird die CSU Stadtratsfraktion die bewährte schulpolitische Sprecherin Judith Jörg vorschlagen. Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende bringt die Politikwissenschaftlerin bereits Ratserfahrung mit und hat deutlich sichtbare politische Akzente in der Stadtratsarbeit gesetzt.

Der bisherige Bürgermeister Dr. Adolf Bauer war in die Entscheidungsfindung eng eingebunden. „Ich befürworte dieses Konzept ebenfalls und möchte damit auch den Generationenwechsel einläuten“, erklärt Dr. Adolf Bauer „Unser Adi Bauer hat als Botschafter die Stadt und Erster Stellvertreter des Oberbürgermeisters herausragend repräsentiert und vor allem in der Interimszeit die Stadt ausgezeichnet regiert“, erkennt Christian Schuchardt seine Leistung an. „Dr. Adolf Bauer ist ein hervorragender Bürgermeister mit außergewöhnlichem Fleiß und Sachverstand. Ihm gehört unser vollster Respekt, Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit! Er ist Vorbild für kollegiales, ausgleichendes, lösungsorientiertes, anpackendes Arbeiten“, so Kreisvorsitzende Dr. Christine Bötsch. „Mit seinem reichen Erfahrungsschatz wird er die Arbeit der neuen Fraktion maßgeblich bereichern.“

Unser Oberbürgermeister Christian Schuchardt, der auch in alle Gespräche eingebunden war, freut sich über dieses Gesamtkonzept, „weil es die Möglichkeit bietet, die Aufgabenfelder Klima und Umwelt, Schule und Sport mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Details müssen selbstverständlich noch ausgearbeitet werden. Durch die Hauptamtlichkeit entsteht eine noch höhere Visibilität der Aufgaben und ihrer Wahrnehmung gegenüber dem Stadtrat und der Bürgerschaft organisatorisch abgebildet in der Verwaltungsspitze. Zudem wird die Kultur durch ein eigenständiges Kulturreferat weiter gestärkt, so wie es auch in Vergangenheit war.“

Darüber hinaus ist für die CSU-Stadtratsfraktion eine Aufwertung des Kulturreferates durch die Angliederung des CTW sinnvoll. Ein lang gehegter Wunsch des Oberbürgermeisters, nämlich die engere Verzahnung von Tourismus und Kultur, kann hierdurch erreicht werden. Ebenso wird ein Kommunal- und Ordnungsreferat durch die Eigenständigkeit gestärkt. Wie verantwortungsvoll und wichtig dies ist, zeigt sich in der aktuellen Katastrophenlage.

Im Stadtrat war es bereits Konsens, eine Referatsumbildung mit einem zusätzlichen Referenten/-in vorzunehmen. Die vorgesehene Lösung stellt sich deshalb nahezu haushaltsneutral dar.

Die CSU Stadtratsfraktion ist davon überzeugt, dass dies eine zukunftsweisende Entscheidung ist, die Stadt Würzburg gemeinsam mit dem Oberbürgermeister und der gesamten Verwaltung auf diesem Wege weiter voranzubringen.

Hier können Sie die Pressemitteilung als PDF herunterladen.

CSU Stadtratsfraktion
Wolfgang Roth (Fraktionsvorsitzender)
Fon: 0171/5600046
Dr. Christine Bötsch (stellvertretende Fraktionsvorsitzende)
Rathaus Zimmer 149
Rückermainstraße 2
97070 Würzburg

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