Pressemitteilung: Veranstaltung "ÖPNV in Lengfeld"

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ÖPNV-Information in Lengfeld: Sauber Mobil - Überplanung des innerstädtischen Busliniennetzes – „Busnetz+“

30 Millionen Fahrgäste werden jedes Jahr von der WVV transportiert, rund 10 Millionen davon mit dem Bus. Da der ÖPNV eine große Rolle im Leben der Menschen spielt, sollten sie die Möglichkeit haben sich über die anstehenden Veränderungen zu informieren und zu diskutieren.

 

Am 06.02.2020 gab die CSU Lengfeld genau diese Möglichkeit: Rund 80 Menschen nahmen an der ÖPNV-Information im Gasthaus Schömig teil. Die Organisatoren Sabine Reinfurt-Jäger (Stellv. Ortsvorsitzende CSU Lengfeld) und Wolfgang Roth (Ortsvorsitzender CSU Lengfeld und Fraktionsvorsitzender der CSU im Stadtrat) konnten als Referenten gewinnen Bernd Karl (Prokurist, Betriebsleiter), Ingmar Vogt (Abteilungsleiter Fahrbetrieb) und Ludwig Manger (ebenfalls WSB).

Um den ÖPNV zu optimieren, beschloss der Stadtrat im Jahr 2017 die teilnetzbezogene Überplanung des innerstädtischen Busliniennetzes. Da eine Straßenbahn nach Lengfeld in den nächsten Jahren sehr unwahrscheinlich ist, betonte Wolfgang Roth die Bedeutung der Busse für den Stadtteil Lengfeld. „Wir sind keine Verbotspartei. Wir wollen Alternativen schaffen, aber keinen Zwang!“, so Wolfgang Roth. Aus diesem Grund ist der CSU die Optimierung des ÖPNV-Angebots sehr wichtig, um ein attraktives Angebot zu schaffen, das die Menschen gerne nutzen.

Um den Bürgern Informationen aus erster Hand zu bieten berichtete Bernd Karl von den Rahmenbedingungen und den Fortschritten, aber auch von den Herausforderungen und Zielen: „Unser Ziel ist ein möglichst geradliniger Linienverlauf auf eigener Fahrspur, Beschleunigung an den Lichtsignalanlagen in dichter Taktfolge, um ein straßenbahnähnliches Verkehrsangebot zu schaffen.“ Umgesetzt wird die Überplanung in drei Schritten: Der 1. Stufe (Ende 2020/Anfang 2021), einer Verkehrserhebung und der 2. Stufe (2022). Die erste Stufe dient zur kurzfristigen Optimierung, die zweite nach der Verkehrserhebung zur langfristigen Verbesserung des ÖPNVs in Würzburg. Für Lengfeld bedeutet Stufe 1 konkret: Linie 34 im 15-Minuten-Takt und eine Erweiterung deren Fahrstrecke von Heidingsfeld bis zur Pestalozzischule in Grombühl. Damit verbunden ist die Erreichbarkeit des gesamten Universitätsklinikums sowie ein verdichteter Straßenbahn-Takt um die Anschlüsse zu verbessern.

Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Karl stellte Herr Vogt die neuen Linienpläne und die Veränderungen vor. Allen Anwesenden wurde die Möglichkeit gegeben Fragen zu stellen und die individuellen Sorgen und Bedürfnisse zu diesem Thema vorzutragen und mit den Experten zu klären. Diskutiert wurden u.a. die Veränderungen bei den Linien 34 und 26, die Nachtbusse, Sammeltaxis, kleinere Busse, Schulbusse, sowie die neuen Elektrobusse. Insbesondere die beiden Stufen und ihre Auswirkungen sorgten für großes Interesse, so dass die Experten den Abend mit neuen Erkenntnissen und Erfahrungsberichten der Bürger abschließen konnten. Auf Nachfrage von Stadtrat Roth gaben die drei Herren, unter anhaltenden Applaus die Zusage, dass die Haltestelle „am Stuck“ mit Viertelstundentakt erhalten bleibt.

Frau Reinfurt-Jäger hob am Ende der Veranstaltung nochmals ganz besonders die exzellente Zusammenarbeit mit den Herren der WSB heraus. Trotz limitierter Buskapazitäten und Fahrpersonal konnte zu Schuljahresbeginn die von der CSU Lengfeld initiierte die neue Schulbus-Linie Lengfeld Zellerau umgesetzt werden. Ganz besonders dankbar zeigte sie sich aber, auf offene Ohren gestoßen zu sein, weil die Bedürfnisse der Bewohner des Pilziggrundes mit ihren Kindern ernst genommen wurde. Seit Anfang Februar bringt wieder ein ergänzend eingesetzter Bus - mit regulärer Linienführung des 26ers - die Kinder gefahrlos durch den Berliner Ring.

Bild: von links nach rechts: Rena Schimmer (JU-Kreisvorsitzende), Sabine Reinfurt-Jäger, Wolfgang Roth, Ludwig Manger, Bernd Karl und Ingmar Vogt.

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