Pressemitteilung "Park & Ride" vom 08.05.2019

|   Pressemitteilung

In der gestrigen Sitzung des Planung-, Umwelt und Mobilitätsausschusses wurde unter anderem das Thema Park & Ride behandelt.

Schon mehrfach hat die Stadtverwaltung die Stadträte über diesen Themenkomplex informiert. Unzählige Male und schon seit Jahrzehnten wurde der Wunsch nach Park & Ride Plätzen von verschiedenen Fraktionen im Stadtrat formuliert und durch Anträge untermauert. Ziel dieser Maßnahmen ist es am Stadtrand Parkmöglichlichkeiten mit Anschluss an die Strassenbahn und das sonstige ÖPNV - Netz zu schaffen, um Pendler und Gäste unserer Stadt zu motivieren nicht mit ihrem privaten PKW bis in die Innenstadt zu fahren. Dies dient der Luftreinhaltung in der Stadtmitte wie auch der Verkehrsberuhigung in der Innenstadt. Auch im schon beschlossenen Greencity Plan sind Park & Ride Möglichkeiten vorgesehen.

Im benannten Ausschuss ging es konkret darum, die Stadtverwaltung damit zu beauftragen, am Standort Stettiner Strasse gegenüber der s. Oliver Arena ein Park & Ride Parkhaus zu planen. Sowie den Bebauungsplan für dieses Areal zu ändern. Erfreut zeigt sich die CSU Fraktion auch darüber, dass der Umbau der Endhaltstelle Königsberger Strasse noch in diesem Jahr die entscheidende Planungsphase erreicht.

„Wir stehen zur Mobilitätswende und möchten diese mit konkreten Massnahmen umgesetzt sehen. Dazu gehört die Attraktivitätssteigerung des ÖPNV und die Schaffung von Radwegen, wie auch die Errichtung von Park & Ride Plätzen an der Stadtgrenze.“ so der stellvertr. Fraktionsvorsitzende Wolfgang Roth.

Die Fraktionen der SPD wie auch der Grünen stimmten gegen die Vorlage. Argumente gegen einen Park & Ride Parkplatz wurden auf abenteuerliche Weise konstruiert. Dies ging soweit, dass von den Grünen angenommen wurde, ÖPNV Nutzer könnten durch einen solches Parkhaus dazu bewogen werden vom ÖPNV wieder auf das Auto umzusteigen.

„Wir stehen dazu, die Erreichbarkeit unserer Stadt zu gewährleisten, wenn wir an der einen Stelle Parkraum verknappen, so ist unsere Aufgabe ergänzend strategisch sinnvolle Stellplätze in vernünftiger Zahl neu zu schaffen.“ So die stellvertr. Fraktionsvorsitzende Judith Jörg. Mit diesem einen Baustein ist die Arbeit lange nicht getan. Viele weitere Schritte müssen gegangen werden, um eine Verkehrswende ohne Ideologie zu erreichen. Für die CSU Fraktion ist jedoch die Bewirtschaftung der Talavera derzeit nicht der richtige Weg.

Judith Jörg                                    Wolfgang Roth
Stv. Fraktionsvorsitzende            Stv. Fraktionsvorsitzender

Zurück